Ich in dieser Welt…
November 23, 2009
So langsam sehe ich klarer bezüglich meines Schreibens und einer möglichen Rolle, die ich in dieser Welt habe.
Das Schreiben kann nur Ausdruck eines Durchdringens von einzelnen Problemen sein, die Protokollierung eines analytischen Durchbohrens der inneren und äußeren Realität.
Dies ist der Drang, der schon immer dahinter stand, und nur unter Beachtung dieses Dranges kann ich das Schreiben auch weiterführen, wenn ich es bewusst weiterführen will.
Ein Buchprojekt müsste von seiner Grundstruktur her damit unbedingt kompatibel sein, sonst würde mir Geist und Energie sehr bald ausgehen.
Ansonsten wird mir klar, wie wenig egoistisch ich doch in Wirklichkeit bin. Die Erkenntis ist unspektakulär aber eine gute Wegmarke.
Welt, Gott, ich, Seele, Körper…
eigentlich habe ich gar kein festes Weltbild. Immer überlege ich nur: „Dies könnte so sein… jenes könnte so sein…“, etc., etc.
Da tut es wenigstens schonmal gut, die einzelnen Bereiche der Existenz nur zu benennen.
Selbsthilfegruppe für Immernochnicht-Erleuchtete
August 17, 2009
[Dies könnte der Infotext sein:]
Der Glaube an Erleuchtung ist keine Teilnahmebedingung. Ein allgemeines Bedürfnis nach mehr Tiefe, mehr Ehrlichkeit und mehr Erfüllung im Leben – oder Ähnliches – ist eine absolut gleichwertige Grundlage.
Wir kommen einfach zusammen und schauen, ob wir irgend etwas haben, das wir uns gegenseitig geben können.
Erleuchtete und Heilige, die interessehalber an der Gruppe teilnehmen wollen, werden gebeten, incognito zu bleiben.
Wie gut es mir hier geht… wiedermal hat es für mich den Anschein, als möchte mich die Welt dazu überreden zu bleiben…
Wie subtil und effektiv die Energie abgeleitet wird, wenn man während des Alltags über etwas nachgrübelt.
Kein Wunder, dass man dann nicht genug Energie hat.
Auf welcher Energieebene willst Du wirken?
Dies ist die Frage, die für mich Klarheit bringen kann.
Am interessantesten erscheint mir jedenfalls dieser neue Raum, der erst noch voll aufgeschlossen werden muss und der von einer völlig neuen, fremdartigen Energie erfüllt wird, die von größter Schärfe und Lebendigkeit ist.
Ist es möglich, den Tod irgendwie im praktischen Alltag mit einzuflechten?
Es würde dies dem Leben mehr Totalität geben.
Überlebensstrategien
Juli 7, 2009
natürlicher sein
die Dinge nicht zu stark anvisieren; das Planen viel weniger betreiben; mehr Raum lassen
Idee – Entwurf:
März 29, 2009
Eine Arbeitsgruppe „Sein und Denken – Übung und Auseinandersetzung“ gründen.
Eine Gruppe ohne festgelegten Themenschwerpunkt. Einigend ist lediglich das lebendige Interesse an Themen aus dem Bereich der „Esoterik“. Die unterschiedlichsten Schriften aus Philosophie, Psychologie, Religion, Spiritismus können als Anregungen genutzt werden, um unterstützt durch die Gruppe die persönliche Auseinandersetzung mit „sich selbst“, „Gott“ und „der Welt“ voranzutreiben. Gemäß des Namens der Gruppe ist dabei genauso Platz für eine „praktischere“, seinshaftere, d.h. nicht ausschließlich intellektuelle Auseinandersetzung. Auch ist Platz für Übung. Abhängig von der Interessenlage, Bereitschaft und Fähigkeit der Teilnehmer können hier Formen mehr oder weniger intensiver persönlicher oder unpersönlicher „Begegnungen mit dem Sein“, vom gemeinschaftlichen Meditieren bis hin zum gegenseitigen „Beichten“, oder was uns hier auch immer in den Sinn kommt, entwickelt und praktiziert werden.
Ohne Angst, aber doch behutsam und vorsichtig, wollen wir uns in die intellektuelle und seinshafte Auseinandersetzung mit wahrhaft wesentlichen Themen begeben. Sowohl das „Denken“ als auch das Nicht-Denken kann hier geübt werden. Übungen, die erfahrungsgemäß dabei helfen das eigenen Potential zu entfalten, werden gefördert.
Gegenseitige Motivation.
Eine Art Selbsthilfegruppe von „Unerleuchteten“, in der prinzipiell alles geht und nichts muss. Nebenbei dient sie auch als bloßer Vermittlungstreffpunkt im Sinne der Idee vom „Dialog-Forum“, in dem eine gleichberechtigte Kommunikation aller Interessierten ermöglicht werden soll.
Auseinandersetzung (Begegnung) & Übung
1. Thema: Von falscher und richtiger Genügsamkeit.
2. Elementarisches Tun